BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER HOMÖOPATHISCHER MITTEL
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Thuja (Lebensbaum, Thuj) als homöopathisches Mittel
Der Thuja-Typ ist verfroren und bekommt bei feuchtkaltem Wetter leicht eine Erkältung, Husten oder rheumatische Beschwerden.
Gemüt Der Mensch neigt besonders in religiöser Hinsicht zu Fanatismus und fixen Ideen. Leicht bildet er sich körperliche Unzulänglichkeiten ein und ist sehr besorgt.
Der Körper fühlt sich ganz zerbrechlich an.
Das Auftreten des Menschen ist immer höflich und gut erzogen. Fast übersieht man, dass es nur eine Art von Verschlossenheit darstellt.
Nach außen hin ist sein Verhalten geplant und seit Kindertagen an geformt. Als Kind wurde man meist vernachlässigt oder missbraucht. Man konnte nie genügen.
Das Selbstwertgefühl ist sehr niedrig, man nimmt nicht an, dass man geliebt werden könnte und hascht aber nach Zuneigung, meist indem man alles imitiert, was bei den anderen gut ankommt.
So beginnt man schnell zu betrügen, zu manipulieren und zu täuschen. Man hält Informationen zurück und legt viel Wert auf Selbstdarstellung.
In das Privatleben darf sich keiner einmischen.
Körper Erkältungen und Katarrhe sind chronisch mit gelblich grünen, dicken, eitrigen Absonderungen aus Nase, Ohr, Rachen, Harnröhre oder Vagina.
Warzen sind fleischig und wuchernd, sie können auch nässen oder bluten.
Polypen befinden sich in Nase, Gebärmutter oder Dickdarm.
Die Nägel sind weich, blättern leicht ab und haben Dellen.
An den nicht bedeckten Körperstellen, wie Hals oder Gesicht schwitzt man stark, Hautausschläge hingegen treten nur an den bekleideten auf. Allgemein ist die Haut unrein und fettig.
Das Mittel bewährt sich auch bei Impffolgebeschwerden, wie Infektanfälligkeit, Entwicklungsverzögerungen bei Kindern, Abmagerung, ...
bei Beschwerden der Harnwege oder Eierstöcke (besonders links), wenn sie bereits chronisch sind.
Wenn man in der Nacht aufwacht, spürt man seine Finger nicht.
Die Fußsohlen schmerzen.
Es wird einem beim Augenschließen schwindlig.
Allgemein Eine Verschlechterung der Beschwerden tritt bei Kälte, Nässe und Nebel und nach Mitternacht ein. Besonders um 3 Uhr am Morgen und 15 Uhr am Nachmittag ist eine Verschlechterung festzustellen.
Wärme und Bewegung bessern.
Das Mittel bewährt sich besonders bei Polypen, Warzen, Nagelstörungen und Impfbeschwerden (Seit einer Impfung fühlt man sich nie mehr ganz gesund, vor allem bei Pocken oder Heuschnupfendesensibilisierung).
Schmerzen treten an kleinen Stellen auf.
Man träumt häufig vom Fallen und von Toten.
Nach Zwiebeln verspürt man entweder ein Verlangen oder eine Abneigung oder sie Verschlechtern die Beschwerden.
Tuberculinum (Nosode aus einem tuberkulösen Abszess, Tub) als homöopathisches Mittel
Es ist sehr passend für Kinder, die keine Ruhe finden und ständig nach Veränderung verlangen und daher oft unzufrieden und boshaft sind. In der Nacht knirschen sie mit den Zähnen, sind infektanfällig und neigen zu Zerstörungswut. Sie sind sehr hyperaktiv.
Gemüt Von romantischen Sehnsüchten getrieben, findet der Mensch nie zur Ruhe und fühlt sich ständig unerfüllt.
Das starke Bedürfnis nach Abwechslung und der Kampf gegen die Langeweile treibt ihn dazu Vieles in seinem Leben häufig zu verändern, wie etwa Arbeit, Partnerschaft, Wohnung, Auto, Einrichtung,.... Das Reisen ist ihm ebenfalls sehr wichtig. Wird dieses Bedürfnis nach Veränderung nicht befriedigt, kann der Mensch sehr destruktiv und böse werden.
Alles im Leben muss ausprobiert werden, die Zeit soll ausgenützt werden.
Man verspürt oft den Impuls zu laufen.
Vieles wird ritualisiert, zwanghaft und abergläubisch geht man durchs Leben.
Am Morgen beim Aufwachen ist der Mensch sehr reizbar.
Frauen schreien vor allem vor der Menstruation oft im Schlaf auf.
Der Mensch fürchtet sich vor Hunden und besonders vor Katzen.
Kinder sind meist sehr frühreif.
Trotz allem ist der Mensch stets optimistisch und voll Hoffnung.
Körper
Kopfschmerzen treten in regelmäßigen Abständen auf, etwa alle zwei Wochen oder jede Woche, ...
Die Lippen leuchten rot, als ob jeden Moment Blut herausplatzen würde.
Die Fingerspitzen haben eine bräunliche Farbe.
Die Haut wird schnell braun.
Entlang der Wirbelsäule ist man dunkel behaart.
Um einschlafen zu können, wird der Kopf gerollt. Kinder schlagen oft mit dem Kopf gegen das Bett.
Allgemein Eine Verschlechterung der Beschwerden ist vor einem Sturm, in geschlossenen Räumen und bei kaltem, feuchtem Wetter zu bemerken.
Die Lage verbessert sich bei trockenem, warmem Wetter und im Freien. Beim Autofahren wird daher oft das Fenster geöffnet.
Das Bedürfnis nach geräucherten Sachen, Fett und kalter Milch ist groß.
Nachts steht man auf, weil man eine regelrechte Hungerattacke hat.
Schnell beginnt man zu schwitzen, meist in der Nacht oder schon bei der geringsten Anstrengung.
Der Mensch erkältet sich schnell, besonders die Atmungsorgane machen Beschwerden.
Immer wieder treten kleine Furunkel auf.
Im Schlaf wird heftig mit den Zähnen geknirscht.
Das Mittel bewährt sich auch bei meist chronischen Beschwerden, bei Symptomen die häufig wechseln, oder wenn die angezeigten Mittel nicht dauerhaft helfen.
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