BESCHREIBUNG AUSGEWÄHLTER HOMÖOPATHISCHER MITTEL

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Euphrasia (Augentrost, Euphr) als homöopathisches Mittel

Ist eines der ersten und wichtigsten Mittel bei Bindehautentzündungen.

Körper
Am Anfang hat man meist das Gefühl von trockenem Sand im Auge und man blinzelt andauernd, danach folgt starker Tränenfluss. Die Tränen sind scharf und wund machend. Es kann auch ein eitriges Sekret dazukommen, das die Augenlider brennen und anschwellen lässt.

Es ist auch ein Gefühl, als hätte man ein Haar über den Augen, man möchte sie ständig reiben.

Besonders am Abend ist man sehr lichtempfindlich, besonders gegen Kunstlicht.

bei mildem Fließschnupfen mit scharfen, wund machenden Tränen und lockerem Husten mit viel Schleim.

Die Menstruation ist sehr kurz, sie dauert nur einen Tag oder eine Stunde.

bei Husten tagsüber, der sich nachts beim Hinlegen verbessert.

Allgemein
Abends, im Warmen, im Haus, durch langen Schlaf, Rauch und grelles Licht verschlechtern sich die Beschwerden.

Im Freien tritt eine Besserung ein.

Die Schmerzen sind brennend und drückend.

Das Mittel hat sich bei Bindehautentzündung, grippalen Infekten und Heuschnupfen mit oben genannten Symptomen bewährt.


Gelsemium (Falscher/Gelber Jasmin, Gels) als homöopathisches Mittel

Ist eines der wichtigsten Mittel bei Grippe.

Gemüt
Heilsam bei Besorgnis, Erwartungsspannung, Ängstlichkeit vor Prüfungen, neuen und ungewohnten Situationen und Handlungen und Nervenanspannungen.

Dem Menschen fehlt es an körperlicher und geistiger Willenskraft, er ist geistig, seelisch und körperlich schwach und lässt sich hängen.

Es besteht die Angst die Kontrolle zu verlieren oder zu fallen.

Stille tut gut, man möchte nicht gestört werden.

Körper
Ein Mittel für Symptome, die durch Schrecken, Angst, Schock, seelische Erregung (schlechte Nachrichten) oder Schock hervorgerufen werden. Die Angst macht schwach und lähmt.

Bei Durchfällen, die etwa vor oder nach geistigen Anspannungen, wie Prüfungen auftreten.

Das Körpergefühl ist apathisch, schlapp, benommen und energielos. Hände und Füße (Knie) sind zittrig und schwach.

Migräneartige Kopfschmerzen werden von Sehstörungen oder Doppeltsehen begleitet.

Kopfschmerzen beginnen am Hinterkopf oder im Nacken, ziehen sich über den Kopf mit pulsierenden Schmerzen in Stirn und Augäpfeln.

Der Gesichtsausdruck ist dumpf, wie berauscht, das Gesicht gerötet.

Die Augenlieder sind schwach und hängen herab.

Der Mensch ist durstlos (auffällig bei Fieber).

Frostschauer laufen über den Rücken.

Das Herz scheint stehen zu bleiben. Bewegung bessert.

Halsschmerzen sind wund und strahlen manchmal zum Ohr aus. Oft hat man auch das Gefühl einen Kloß im Hals zu haben.

Allgemein
Eine Verschlechterung der Beschwerden zeigt sich durch Aufregung, Schock, Schreck, Hitze, warme Räume, Sonne, vor Gewittern und durch Rauchen.

Die Situation verbessert sich an der frischen Luft und durch Urinieren.

Nach einem Schreck ist man sprachlos und gelähmt

Zittern und Schwäche und ein Schweregefühl (besonders in den Beinen) sind charakteristisch.


Graphites (Reißblei, Graph) als homöopathisches Mittel

Ist ideal für verfrorene, oft dickliche, dickhäutige Menschen, die in ihrem Denken träge sind oder ein schlechtes Gewissen haben. Sie können nur schwer Entscheidungen fällen und sind ängstlich und verzagt. Bei Musik weinen sie leicht.

Gemüt
Der Mensch ist voller Zweifel, schüchtern, unentschlossen und hat ein schwaches Selbstvertrauen.

Planen, abstrakt zu denken oder zu analysieren fällt ihm schwer.

In Kleinigkeiten sehr gewissenhaft ist der Mensch, der jedoch von Nervosität begleitet wird und sich äußerst heikel und wählerisch zeigt.

Er weint um seine Gefühle auszudrücken und sich Luft zu machen.

Körper
Es besteht eine krankhafte Neigung zu Übergewicht.

Hautausschläge, die jucken, rissig und spröde sind, nässen und ein gelblich klebriges Sekret absondern können (auch an den Genitalien), treten auf.

Das Mittel ist auch hilfreich bei Nagelbettentzündungen mit rissiger, spröder Haut (Augen- Nasen- Mundwinkeln, Fingerspitzen, Brustwarzen, Anus,...) oder deformierten, abblätternden Nägeln, sowie eingewachsenen Zehennägeln.

bei Ekzemen im Gehörgang mit Schmerzen oder Hautausschlägen hinterm und im Ohr bzw. bei Schwerhörigkeit.

bei ungesunder Haut mit schlechter Heilung und Eitern von Verletzungen.

bei chronischer Verstopfung.

bei wunden Fußsohlen und übel riechendem Fußschweiß.

bei Magenschmerzen, die durch Essen und heiße Milch besser werden.

Allgemein
Die Beschwerden verschlechtern sich nachts, durch Wärme und während und nach der Periode.

Eine Verbesserung zeigt sich durch Einhüllen.

Man hat ständig Hunger und muss immer kleine Bissen zu sich nehmen um den Magen zu beruhigen.

Es besteht eine große Abneigung gegen Koitus.

Man fühlt sich taub und abgestorben, das Gehirn fühlt sich empfindungslos an.